Die meisten Innies sind herrlich kreativ und haben besondere Fähigkeiten.

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„halo halo lipe loite

die soma komt unt nich nua hoite

wier schwimt unt grilt

unt lacht unt schpilt

wier hüpft fol in die sone härum

unt lacht an di loitas dabum dabum

das macht fil schpas

di se is nas

ain lächeln ima auf di gesicht

di lebn is schön so wi es is

ima wita ain noia tak

o wi ich ales mak

unt dan kipt des noch ärtbärkuchn

müst ir ale ma fersuchn

di is fol läka

aba gipt nich bai di bäka

nu wünsch ich oich fiel freude unt kain lait

dän in soma könt wier anzit aina wundaschönes klait

bis balt ir lipen loite

küschn unt fil freute

S.“

Multiple Persönlichkeitsstörung: Leben mit DIS

Mauern haben einen Sinn…

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Ich denke, dass Mauern – egal in welcher Farbe, Form und Gestalt sie da sind – einen Sinn haben. Nicht immer einen guten Sinn, sondern eher, dass sie einmal gebraucht wurden, um Sicherheit zu haben…

Sicherlich wurden viele Mauern mal bewusst oder unbewusst gebaut, manchmal auch von Außenstehenden, wo wir selbst keinen Einfluss darauf haben / hatten.

Wenn eine Mauer eingerissen oder gesprengt werden soll, was man sich so sehr wünscht, ist das sicher wichtig, und ich kann verstehen, dass Du daran verzweifelst, aber ich möchte das nicht.

Ich möchte keine Mauer sprengen, weil sie mich so sehr belastet, denn wenn das alles „weg“ wäre, würde mich das genau so überfordern als wenn es weiter so läuft.

Vielleicht kann man immer nur mal einen Stein weg nehmen, ihn mit einem Hammer zerkloppen oder heraus schieben, das ist leichter, und die Mauer steht zwar noch, aber sie wird immer kleiner.

Wenn ich mit meinem Gewicht und meiner Statur gegen eine Mauer springen würde, würde sie sich vor Lachen nicht mehr einkriegen. Deswegen nehme ich doch lieber ein paar Sticker und versuche, mit ein paar einzelnen Steinen, Frieden zu schließen. Wenn ich später immer noch das Bedürfnis habe, sie umzuschubsen, dann tue ich das nach und nach und immer Stück für Stück.

Aber wahrscheinlich werde ich auch einzelne Steine behalten, als Erinnerung, als Gedankenanstoß, dass sich eine graue undurchsichtige Mauer in manchen Teilen anders entwickelt hat, als es zu erwarten war.

Multiple Persönlichkeitsstörung: Leben mit DIS

Kleine Innenkinder – immer für eine Überraschung gut…

30-05-18 Überraschung Zähne

„nu hap ich äntlich maina ärsta zan ferlirt… nu kom ich in di schule… jipi“(Übersetzung: Nun habe ich endlich meinen ersten Zahn verloren. Nun komme ich in die Schule. Jippieh)

SK…. also hir komt aina anlaitunk

ir müst aina schtrik an di zan macht

unt an di tür

unt di tür zu machn unt dan is di zan raus… kapito

unt di zanfe komt nu auch noch… man o man das mega

ich mach fileicht aina käte fon maina ärsta zan

oke ich mach andas… ich mach noch aina zan raus

wate kuz

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…viele verschiedene Mauern

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Ich glaube in meinem Leben gibt es ganz viele verschiedene Mauern. Manche habe ich selber gemauert, so richtig solide und nützlich.Vier Mauern geben einen Raum, einen Rückzugsort, bieten Geborgenheit.

Solche Rückzugsorte habe ich mehrere. Manche richtig im realen Leben und manche nur zum emotionalen Rückzug – sichere Orte,die ich rasch aufsuchen kann, wenn ich aus dem Geschehen raus muss. Diese Mauern sind meistens farbig, manche richtig bunt. Manche sind eher Trockenmauern, ziemlich aufwändig, aber irgendwie auch gemütlich und schön.

Mauern, die dauern…

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Das gibt schon so ein paar Dinge, die auf mich wie persönliche Mauern wirken. Das was mir jetzt dazu als Beispiel einfällt, ist die Sache mit dem bewussten Übernehmen von Kontrolle über den Teil meines Lebens, der mir Erfüllung schenken würde, die mich nähren könnte. Da ist es nicht nur so, dass ich mir manchmal wünsche, die Mauern einzureißen, ich würde sie manchmal nur zu gern sprengen.

Es hat bei diesem Beispiel viel damit zu tun, dass diese Mauern nicht von mir selbst gesetzt wurden und ich jedes Mal, wenn ich einen Schritt in die Richtung tue, sie abzubauen, ich von Tätereinflüssen überflutet werde, sagen wir Flashbacks, aus denen ich nicht frei komme. Ich bin an dem Thema schon sehr oft verzweifelt. Obwohl ich nun weiß, ich kann das nicht mit Schwung einreißen und schon gar nicht sprengen, gibt es Momente, in denen ich genau das versuche, in denen meine Wut mich mitreißt. Es geht immer schief.

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Das Gesicht verlieren

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Es war mir immer wichtig, mein Gesicht zu wahren. Diese Möglichkeit ist mir durch meine Erkrankung eine lange Zeit vollkommen genommen worden. Ich habe so viele Momente größter Scham und Peinlichkeit erlebt, dass ich eigentlich nur mit der Hoffnung, dass es wieder besser, wieder normaler wird, weiter machen konnte. Ich habe meinen ganzen Ehrgeiz und meine ganze Kraft aufgewendet, dass es so kommt. Trotzdem gibt es auch heute noch Momente, in denen ich mein Gesicht ganz plötzlich verliere und mich am liebsten an Ort und Stelle in Luft auflösen möchte, um nie mehr zurück zu kommen.

Am häufigsten passiert mir das alles dort, wo, schätze ich, jeder Mensch am allerwenigsten Schwäche zeigen und Würde bewahren möchte: Am Arbeitsplatz. Nirgendwo ist mir das so peinlich, wie dort, wo ich gern besonders normal sein möchte.

Ich glaube, das Gefühl, das Gesicht zu

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